Église Saint-Denis d'Hellemmes, Kirchengebäude in Frankreich
L'église Saint-Denis d'Hellemmes ist ein Kirchengebäude in Lille mit zwei unterschiedlichen Bauphasen: ein spätgotischer Glockenturm aus dem 15. Jahrhundert und neugotische Schiffe, die zwischen 1871 und 1879 vom Architekten Charles Leroy errichtet wurden. Der Bau kombiniert alte Strukturen mit 19. Jahrhundert Erweiterungen und beherbergt eine bedeutende Orgel mit über tausend Pfeifen, die 2001 restauriert wurde.
Das ursprüngliche Gotteshaus wurde 1517 gegründet und war zunächst dem heiligen Ghislain geweiht, doch während des Dreißigjährigen Krieges und später der Französischen Revolution erlitt es schwere Beschädigungen. Im 19. Jahrhundert wurde es durch neugotische Erweiterungen modernisiert, und während des Ersten Weltkriegs wurden Orgelpfeifen entfernt und Glocken herabgeworfen, doch 1922 wurden drei neue Glocken geweiht.
Die Kirche war ursprünglich dem heiligen Ghislain gewidmet, einem Schutzpatron gegen Kinderkrankheiten, dem die Bewohner lange Zeit verehrten. Noch heute ist sie ein Treffpunkt für die Gemeinde und ein Zeichen der lokalen Identität des Viertels Hellemmes.
Das Kirchengebäude ist leicht mit der U-Bahn-Station Mairie d'Hellemmes zu erreichen und bietet ruhige Momente im Inneren, wo man die Architektur und die Details bewundern kann. Die meisten Besucher kommen während der Gottesdienste oder speziellen Veranstaltungen, bei denen die Orgel zu hören ist.
Die Orgel, gebaut in den 1870er Jahren von den Brüdern Damiens mit über tausend Holz- und Zinnpfeifen, war ein lokales Meisterwerk und wurde nach seiner Restaurierung 2001 mit einer Inauguration gefeiert. Sie spielte eine Rolle bei deutschen Konfiskationen während des Ersten Weltkriegs, als die Soldaten die Pfeifen herausnehmen wollten, was zeigt, wie wertvoll dieses Instrument für die Gemeinde war.
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