Mont Saint-Frieux, Kreideberg in Neufchâtel-Hardelot, Frankreich.
Der Mont Saint-Frieux ist ein 153 m hoher Hügel aus Dünen, die sich an eine fossile Kreideklippe etwa 2 km von der Kanalküste entfernt in Neufchâtel-Hardelot, Pas-de-Calais, anlehnen. Seine grasbewachsenen Hänge mit verstreuten Sträuchern und kleinen weißen Blüten steigen zu einem gerundeten, von Bäumen gesäumten Kamm an.
Im 18. Jahrhundert wurden Siedlungen unter Sand begraben; Baumpflanzungen sollten die Dünen festigen. Im 19. Jahrhundert nutzten private Großgrundbesitzer das Gebiet als Jagdrevier. Im Zweiten Weltkrieg richtete die Besatzungsmacht hier einen Militärposten ein und baute rund zwanzig Bunker des Atlantikwalls, wodurch die Vegetation litt. 1987 kaufte das Conservatoire du Littoral einen großen Teil des Geländes.
Der Begriff „mont“ bezeichnet die topografische Erhebung der auf eine fossile Kreideklippe aufgelegten Dünen, nicht einen Einsiedler. Im 18. Jahrhundert wurden Siedlungen unter Sand begraben, und Baumpflanzungen sollten die Dünen festlegen; im 19. Jahrhundert nutzten Großgrundbesitzer das Gebiet als Jagdrevier. Heute weiden auf Teilen des Geländes Highland-Cattle- und Dexter-Rinder sowie Highland- und Shetland-Ponys.
Der Zugang erfolgt von Neufchâtel-Hardelot über die RD 940 oder zu Fuß vom Norden Danneses bzw. vom Süden Hardelot-Plages. Drei markierte Wege durchziehen das Gebiet: „de la pomme d'or“, „des chablis“ und „du mont Saint-Frieux“. Hunde sind dort verboten, und einige Bereiche sind zum Schutz seltener Pflanzen und Tiere für die Öffentlichkeit gesperrt.
Auf dem Gelände weiden robuste Highland- und Dexter-Rinder sowie Highland- und Shetland-Ponys; das Wandern zwischen den Tieren ist nicht verboten. Die Verantwortlichen möchten den Einfluss großer Pflanzenfresser wie des Auerochsen wiederherstellen, und künstliche Windwürfe schaffen Lichtlücken, die Insekten und der Heidelerche zugutekommen, von der hier rund zwanzig Paare brüten.
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