Temple maçonnique de Lille, Freimaurertempel in Vieux-Lille, Frankreich
Der Tempel in Vieux-Lille ist ein rotes Backsteingebäude, das ägyptische und neoklassizistische Elemente kombiniert. Die Fassade zeigt eine Göttin auf einem Pyramidenmotiv, während der Innenraum aus zwei Zeremonienräumen besteht: eine kleinere Kammer für etwa 60 Personen und ein größerer ägyptisierender Saal für etwa 120 Mitglieder.
Der Architect Albert Baert entwarf dieses Gebäude 1901 als Tempel für die Freimaurerbewegung. Die französische Regierung erkannte das Bauwerk 1988 als denkmalgeschütztes Monument an.
Der Tempel ist im Stadtviertel Vieux-Lille bekannt für seinen mysteriösen Charakter und zieht Besucher an, die sich für Freimaurer-Traditionen interessieren. Die Innenräume spiegeln die Werte der Bewegung wider und schaffen einen Ort, der Neugier und Respekt zugleich weckt.
Das Gebäude befindet sich auf der Rue Thiers im Zentrum von Lille, in der historischen Altstadt. Der Zutritt ist normalerweise begrenzt, aber gelegentliche Führungen oder spezielle Öffnungstage ermöglichen Besuchern einen Blick auf die Innenräume.
Das Gebäude wurde während des Zweiten Weltkriegs beschlagnahmt und beraubt, aber der Sessel des Verehrungswürdigen Meisters überlebte und war später in dem Film Forces Occultes von 1943 zu sehen. Dies zeigt, wie auch unter schwierigen Zeiten einzelne Gegenstände die Geschichte des Ortes bewahrt haben.
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