Menhir von Penglaouic, Granit-Menhir in Loctudy, Frankreich.
Der Penglaouic Menhir ist ein Granitmonolith, der an der Küste zwischen den Gemeinden Loctudy und Pont-l'Abbé steht und etwa 3 Meter Höhe erreicht. Der einzelne Stein ragt aus dem felsigen Untergrund hervor und ist von oben und von Seite her von Meerwasser umgeben.
Der Menhir wurde etwa 5000 Jahre ago an einer Position etwa 2 Kilometer vom heutigen Meer entfernt errichtet und markierte damals eine kleine Quelle. Im Laufe der Jahrtausende veränderten sich die Küstenlinien und das Landschaftsbild durch natürliche Erosion und Landschaftsveränderungen.
Der Name des Menhirs stammt aus alten Landregistern und bedeutet auf Bretonisch einfach 'langer Stein'. Heute ist er ein Zeichen der prähistorischen Besiedlung dieser Region und wird von Einheimischen als Teil ihrer Landschaft wahrgenommen.
Bei Flut ist der Menhir teilweise im Wasser versenkt, daher ist die Ebbe die beste Zeit für einen Besuch und um ihn vollständig zu sehen. Der Standort ist direkt von der Küstenlinie aus erreichbar, daher sollten Sie auf Gezeiten und Wetterbedingungen achten.
Das Bauwerk war ursprünglich ein Landmarke im Inland, die eine kleine Wasserquelle markierte, wurde aber durch natürliche Küstenerosion zu einem Seestern-ähnlichen Monument. Diese Transformation zeigt, wie mächtig die Naturkräfte über lange Zeiträume sind und das Gesicht einer Landschaft völlig verändern können.
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