Église Notre Dame de Montmorillon, Kirchengebäude in Frankreich
Église Notre-Dame de Montmorillon ist eine Kirche, die seit dem 11. Jahrhundert auf einem Felsvorsprung über dem Fluss La Gartempe thront. Das Gebäude hat die Form eines lateinischen Kreuzes mit romanischen Teilen im Osten, einer gotischen Völbung des Kirchenschiffs aus dem 13. Jahrhundert und verstärkten Mauern von älteren Kriegsperioden.
Der Bau begann am Ende des 11. Jahrhunderts im romanischen Stil und wurde später mit gotischen Elementen erweitert. Während des Hundertjährigen Krieges und der Religionskriege erlitt das Gebäude Schäden und wurde mit verstärkten Mauern und verschlossenen Fenstern zum Schutz umgebaut.
Die Kirche trägt den Namen Notre-Dame und war lange Zeit das religiöse Zentrum Montmorillons. Heute zeigt sich ihre Bedeutung in den sorgfältig gestalteten Details wie dem verzweigten Portal und den Wandmalereien, die noch immer von der Hingabe ihrer Besucher berichten.
Das Gebäude ist derzeit für Besucher nicht zugänglich, da es seit 2018 aufgrund von Sicherheitsbedenken geschlossen ist. Man kann die Außenfassade und die Silhouette auf dem Felsenvorsprung von außen bewundern und durch die Tourist-Information Montmorillon weitere Informationen über die Geschichte und geplante Wiedereröffnungen erhalten.
Die Kirche ist für ihre unterirdische Krypta Sainte-Catherine bekannt, die prächtige Wandmalereien aus dem 12. Jahrhundert zeigt, welche Szenen aus dem Leben der heiligen Katharina von Alexandrien darstellen. Diese wertvollen Fresken kombinieren romanischen und früh-gotischen Kunststil und gehören zu den schönsten mittelalterlichen Wandmalereien in der Region.
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