Le Faune dansant, Bronzeskulptur im Jardin du Luxembourg, Frankreich
Le Faune dansant ist eine Bronzeskulptur im Jardin du Luxembourg und stellt eine mythologische Figur dar, die auf einem aufgeblasenen Weinschlauch balanciert. Um die Figur herum sind Musikinstrumente und Trauben angebracht, die die Verbindung zum Dionysus-Kult der Antike betonen.
Das Werk entstand 1851 unter dem Bildhauer Eugène-Louis Lequesne und wurde vier Jahre später auf der Weltausstellung präsentiert. Dort gewann es die höchste Auszeichnung für Bildhauerkunst und etablierte seinen Schöpfer als einen der führenden Künstler seiner Generation.
Die Skulptur verbindet französische Kunstfertigkeit mit antiker Mythologie und zeigt, wie klassische Themen in der viktorianischen Bildhauerkunst lebendig wurden. Besucher können hier sehen, wie die Künstler ihrer Zeit sich von den Werken früherer Epochen inspirieren ließen.
Die Skulptur steht in einem gepflegten Blumenbeet in der Nähe des Place Edmond-Rostand und ist leicht zu erreichen. Barrierefreie Wege ermöglichen es Menschen mit unterschiedlichen Mobilitätsanforderungen, das Werk aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Das Original entstand unter Einfluss von antiken Werken, die bei Ausgrabungen in Pompeji gefunden wurden und französische Bildhauer jener Zeit prägten. Diese Verbindung zwischen archäologischen Entdeckungen und zeitgenössischer Kunst zeigt sich in jedem Detail der Figur.
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