Château de Roquefère, Mittelalterliche Burg in Monflanquin, Frankreich.
Château de Roquefère liegt am Ende eines Plateaus über der Lède auf dem Gebiet von Monflanquin. Die Hauptfassade besteht aus hellen, unregelmäßigen Steinblöcken, über denen ein steiles, dunkelgraues Walmdach aus dichten Bäumen ragt. Links steht ein quadratischer Turm mit Pyramidendach und schmalem Fenster neben einem höheren schornsteinartigen Bau; rechts hat ein hoher Turm mit spitzem Dach ein kleines Dachfenster und darunter einen roten Laden. Der Mittelteil zeigt ein hohes, schmales Fenster und zwei kleine rote Türen oder Läden auf Bodenniveau.
Hugues de Castelmoron verkaufte Roquefère an Eduard I. von England, der das Agenais nach dem Vertrag von Amiens 1279 hielt; mit einer in York am 10. August 1280 ausgestellten Urkunde übergab der König es seinem Seneschall Jean de Grailly. Das Schloss blieb bis zum Ende des Hundertjährigen Krieges bei der Familie Grailly. Jean II de Grailly überließ es John Chandos auf Lebenszeit, doch nach dessen Tod 1370 bemächtigte sich die Familie Hébrard fast ein Jahrhundert lang der Anlage, bis Jean de Foix-Candale sie nach 1470 zurückerhielt.
Der Name des Schlosses stammt von der Familie Roquefère, doch es ging durch Heirat an die Grailly, Foix-Candale und Rochefort über. Jean II. de Rochefort de Saint-Angel, Marquis de Théobon, ließ das Gebäude wohnlicher umbauen. 1609 trennte Françoise de Lanne es vom Schloss Calonges und verkaufte es an ihre Tochter.
Die Fassaden und Dächer des Schlosses stehen unter Denkmalschutz und werden daher regelmäßig gepflegt, was ihren Zustand für Besucher bewahrt. Informieren Sie sich vor dem Besuch über Öffnungszeiten und Zugangsregeln, da die Stätte möglicherweise nur zu bestimmten Zeiten zugänglich ist.
Die Burg liegt am Ende eines Plateaus über der Lède und beherrschte so die Wege von Monflanquin nach Castillonnès und Villeréal. Hugues de Castelmoron verkaufte den Ort an Eduard I. von England, der das Agenais nach dem Vertrag von Amiens 1279 hielt und ihn am 10. August 1280 in York seinem Seneschall Jean de Grailly übertrug.
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