Chartreuse de Bonnefoy, Kartäuserklosterruinen in Le Béage, Frankreich
Die Chartreuse de Bonnefoy ist eine Kartäuserklosterruine im Béage, bei der Steinmauern und Fundamente das ursprüngliche Grundriss und die Architektur des Komplexes zeigen. Die Überreste liegen in einer natürlichen Umgebung mit Wiesen und Bäumen, die das verfallene Bauwerk umgeben.
Das Kloster wurde 1156 durch eine Schenkung des Herrn Guillaume de Fay gegründet und funktionierte kontinuierlich bis zu seiner Auflösung während der Französischen Revolution 1791. Nach dieser Zeit verfiel das Gebäude allmählich zu den Ruinen, die Besucher heute sehen.
Der Name Chartreuse stammt vom lateinischen Namen der Kartäuser und erinnert an die strenge Lebensweise der Mönche, die hier in völliger Stille lebten. Besucher können heute noch die Spuren dieser abgeschiedenen Existenz in den steinernen Grundmauern erkennen.
Die Ruinen liegen an der D377 - Route des Estables und sind das ganze Jahr über zugänglich, ohne Eintrittsgebühren zu bezahlen. Besucher können die Gegend frei erkunden und auch Haustiere mitbringen.
Jede Mönchszelle war wie ein kleines einzelnes Haus mit privatem Garten gebaut, was den Mönchen ermöglichte völlig isoliert zu leben. Diese Anordnung erlaubte ihnen Einsamkeit zu halten, während sie dennoch Teil einer Gemeinschaft blieben.
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