Thermes gallo-romains de Tours, Römische Thermen in Tours, Frankreich
Die Thermenanlagen von Tours waren zwei separate Badekomplexe im Osten und Süden des antiken Caesarodunum. Sie zeigen römische Konstruktionstechniken und wurden mit Wasser aus einem unterirdischen Aquäduktsystem versorgt.
Diese Badeanlagen entstanden während der Hochkaiserzeit und dienten der römischen Bevölkerung über mehrere Jahrhunderte. Gegen 400 n.Chr. wurden die Gebäude in Wohnräume umgewandelt, was das Ende ihrer Funktion als Badekomplexe markierte.
Diese öffentlichen Badeanstalten dienten als zentrale Treffpunkte für die Bewohner von Caesarodunum nach römischen sozialen Praktiken.
Die östlichen Ruinen bleiben unter der Erde verborgen, während die südlichen Anlagen unter modernen Gebäuden der Highschool Descartes begraben sind. Beide Stellen sind nicht direkt zugänglich, können aber durch archäologische Museen und vor Ort angebrachte Informationen verstanden werden.
Ein unterirdisches Aquäduktsystem, angetrieben von einem Wasserrad aus der Loire, versorgte diese monumentalen Thermenkomplexe mit Frischwasser.
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