Centre de création contemporaine Olivier-Debré, Zentrum für zeitgenössische Kunst in Tours, Frankreich.
Das Centre de Création Contemporaine Olivier-Debré ist ein Kunstmuseum in Tours, das sich auf zeitgenössische Werke konzentriert und über drei unterschiedliche Ausstellungsbereiche verfügt. Die Räume unterscheiden sich durch ihre farbliche Gestaltung und Höhe, wodurch jeder Bereich eine andere Erfahrung beim Betrachten von Kunstwerken bietet.
1984 von Alain Julien-Laferrière gegründet, war das Zentrum eines der ersten vom französischen Kulturministerium anerkannten Zentren für Gegenwartskunst. Im Juni 1985 eröffnete es in der rue Racine mit der Ausstellung „Sidérations – L'atelier photographique français“, zog 1997 in die rue Marcel-Tribut 55 und bezog 2017 den Bau von Aires Mateus im Jardin François-Ier, eingeweiht mit Olivier Debrés norwegischen Leinwänden.
Das Zentrum besitzt keine eigene Sammlung; es ist ein Ort des Experimentierens und der Produktion. Das Programm ist bewusst auf etwa drei bis vier Ausstellungen pro Jahr begrenzt, meist Einzelausstellungen etablierter und junger Künstler. Das Label „Agence d'artistes“ von 1997 hat rund vierzig Künstler bei der Produktion von Werken begleitet; zur Vermittlung gehören Führungen und Workshops für Schulklassen.
Besucher können von Mittwoch bis Sonntag kommen, wobei der Zugang zu den Ausstellungen an regelmäßigen Öffnungstagen möglich ist. Es ist ratsam, vor dem Besuch die genauen Öffnungszeiten zu überprüfen, da diese je nach Saison variieren können.
Der Bau wurde 2017 im Jardin François-Ier eröffnet und bezieht das Gebäude der École supérieure des beaux-arts aus den 1950er Jahren ein. Von seinen 4.500 m² entfallen 1.900 m² auf Ausstellungsräume mit versetzbaren, abbaubaren Wänden, die für jede Schau neu geordnet werden. Zur Eröffnung hingen Olivier Debrés in Norwegen gemalte Leinwände neben einer Ölkammer von Per Barclay.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.622 Mitwirkenden weltweit.