Musée de la mine de La Machine, Bergbaumuseum in La Machine, Frankreich
Das Musée de la mine de La Machine befindet sich im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Kohlegruben und zeigt die Geschichte des Bergbaus durch Gegenstände, Fotografien und Modelle. Die Ausstellung deckt alle Aspekte des Abbaus ab, von Werkzeugen bis zu Arbeitskleidung.
Die Schneider-Gesellschaft kaufte die Kohlegruben 1863 und investierte in Maschinen, wodurch die Stadt rund um den Bergbau entstand. Das Unternehmen kontrollierte die Minen bis zur Verstaatlichung 1946.
Ehemalige Bergleute gründeten das Museum 1974, um das Erbe ihres Handwerks zu bewahren und sammelten Gegenstände aus ihrem Arbeitsalltag. Die Räume zeigen, wie Arbeiter lebten und welche Bedeutung der Bergbau für die Gemeinschaft hatte.
Der Besuch ist am besten zwischen März und Oktober geplant, wenn Ausstellungen frei zugänglich sind. Geführte Touren in die alten Minen und vorbei an Maschinen werden regelmäßig angeboten.
Die Sammlung beherbergt etwa 3 Tonnen Mineralien und Fossilien, darunter etwa 1 Tonne Ammoniten, die der pensionierte Bergarbeiter Serge Bonnotte spendete. Diese wertvollen Stücke zeigen die geologische Geschichte der Region und ergänzen die Bergbauausstellung.
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