Perche, Naturregion in Eure-et-Loir, Frankreich.
Der Perche ist eine Naturlandschaft in Eure-et-Loir, die sich zwischen dem Armorikanischen Massiv und dem Pariser Becken erstreckt. Die Region wird von Hügeln, Plateaus und Tälern geprägt, die von vielen Flüssen und Bächen durchquert werden.
Der Perche war ein strategisches Gebiet für französische Könige, bis er 1227 durch Erbschaft in die königliche Domäne aufgenommen wurde. Diese Eingliederung machte das Gebiet zu einem festen Bestandteil der französischen Monarchie.
Der Perche hat eine eigene Sprache bewahrt, die vom Altfranzösischen abstammt und in den Dörfern noch heute zu hören ist. Die Menschen sprechen von ihren Wurzeln und ihrer besonderen Identität mit Stolz.
Die Region liegt etwa 140 Kilometer von Paris entfernt und ist über die Nationalstraße 12 und die Autobahn A11 zu erreichen, die wichtige Städte verbinden. Eine gute Vorbereitung auf Wechsel zwischen flachen und hügeligen Abschnitten hilft bei der Erkundung.
Die Region funktioniert wie ein riesiger Wasserspeicher und speist die Einzugsgebiete der Loire, der Seine und mehrerer normannischer Flüsse. Diese erhöhte Lage macht sie zu einer wichtigen Wasserquelle für große Teile Frankreichs.
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