Pont de Frynaudour, Metalleisenbahnbrücke zwischen Plourivo und Quemper-Guézennec, Frankreich
Die Pont de Frynaudour ist eine Eisenbahnbrücke aus Metall, die den Fluss Leff überquert und das Dorf Plourivo mit Quemper-Guézennec verbindet. Sie besteht aus 18 Fachwerken und ist etwa 152 Meter lang und 4 Meter breit, mit einer einzelnen Eisenbahnlinie darauf.
Die Brücke wurde 1893 erbaut und verwendete dabei Granitsteine aus einem zerstörten Schloss aus der Gegend. Ein Ingenieur namens Louis Harel de la Noë überwachte die Konstruktion dieses technischen Werkes.
Der Name der Brücke stammt aus dem Bretonischen und bedeutet "Die Nase der zwei Wässer", was auf den Zusammenfluss von Flüssen an dieser Stelle verweist. Besucher können diese geografische Besonderheit beim Überqueren beobachten, wo zwei Wasserläufe zusammentreffen.
Die Brücke ist Bestandteil der Bahnlinie Guingamp-Paimpol und kann von Zufußgehenden über einen Wartungsweg mit Plattform besichtigt werden. Der beste Weg, um die Struktur zu beobachten, ist vom umliegenden Flussgebiet aus, wo man sie von verschiedenen Blickwinkeln sehen kann.
Während des Krieges 1944 wurde die Brücke durch Sprengstoff beschädigt, überstand aber diese Attacke und steht heute noch. Diese Fähigkeit, schwere Lasten zu tragen und gleichzeitig widerstandsfähig gegenüber Zerstörung zu sein, macht sie zu einem bemerkenswerten Beispiel von Ingenieurbaukunst aus dem 19. Jahrhundert.
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