Château de Lavardens, Mittelalterliche Burg in Lavardens, Frankreich
Das Château de Lavardens steht auf einem felsigen Hügel und verfügt über siebzehn Räume mit Terrakotta- und Kalksteinböden, die durchgehend geometrische Muster aufweisen. Die Struktur zeigt diese charakteristischen Bodenornamente in jedem Bereich des Gebäudes.
Das Schloss wurde erstmals 1140 dokumentiert und gehörte den Grafen der Gascogne bis 1473, als es unter Ludwig XI. in die Hände royalistischer Kräfte fiel. Diese Herrschaftswechsel prägen die langfristige Geschichte des Ortes bis zur Gegenwart.
Das Schloss funktioniert heute als Kunstzentrum und zeigt Ausstellungen zeitgenössischer Künstler mit Arbeiten aus Keramik, Malerei und traditionellen französischen Krippenfiguren. Besucher können sich in den Räumen zwischen modernen Werken und handwerklichen Objekten bewegen.
Das Schloss liegt auf einem Hügel mit steilen Wegen, daher sollte man mit bequemem Schuhwerk rechnen und genügend Zeit für den Aufstieg einplanen. Die Besichtigung erfordert körperliche Anstrengung, aber die Aussicht von oben rechtfertigt die Mühe.
Das Schloss hat einen auffallenden Balkon, der sich über drei Fassaden erstreckt und 1620 von Antoine de Roquelaure für seine Frau Suzanne de Bassabat erbaut wurde. Diese drei Seiten bietende Struktur ist eine seltene architektonische Lösung und trägt zum besonderen Charakter des Ortes bei.
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