Rabastens - château de Saint-Géry, Mittelalterliche Burg in Rabastens, Frankreich.
Das Schloss Saint-Géry ist eine mittelalterliche Festung mit drei Wohnflügeln, die einen Innenhof bilden, während die vierte Seite zu einem Vorhof mit Nebengebäuden führt. Die Anlage zeigt typische Merkmale des Burgenbaus mit massiven Mauern und funktionaler Raumaufteilung.
Die Burg entstand im 13. Jahrhundert als befestigte Residenz und wurde 1349 von Konig Philipp VI. beschlagnahmt und an Antoine de Baulat übergeben, der sie umgestaltet. Danach erlebte der Ort verschiedene Phasen als Wohnsitz bedeutender Familien.
In sechs Jahrhunderten besaßen nur drei Familien Saint-Géry; die heutigen Eigentümer stammen von den Rey ab, die das Gut 1728 kauften. Das Zimmer, in dem Richelieu 1629 schlief, trägt seinen Namen und bewahrt Mobiliar aus jener Zeit. Ein Stein mit dem Wappen der Rabastens ist der einzige Rest des ursprünglichen Baus.
Nur ein Teil des Schlosses ist für die Öffentlichkeit zugänglich, und das nur an wenigen Tagen während der Sommersaison; die Öffnungstage sollten vor der Anreise geklärt werden. Der Zugang führt über den von Nebengebäuden gerahmten Vorhof und zwischen den beiden Sphingen am Hofeingang; die Westfassade öffnet sich zu einer Terrasse über dem Tarn.
Nur drei Familien besaßen Saint-Géry über sechs Jahrhunderte, was die Quellen als außergewöhnlich bezeichnen. Das Schloss bewahrt zudem ein nach Richelieu benanntes Zimmer, in dem der Kardinal 1629 mit seinem zeitgenössischen Mobiliar schlief. Ein Stein mit dem Wappen der Rabastens ist der einzige Rest des ursprünglichen Baus.
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