Viaduc de la Crueize, Eisenbahnbrücke in Saint-Léger-de-Peyre, Frankreich.
Das Viadukt der Crueize ist eine steinerne Eisenbahnbrücke über ein Tal in der Region Lozère mit sechs Bögen aus behauenen Steinen und Bruchsteinmauerwerk. Die Konstruktion überquert das Gelände auf einer Länge von etwa 219 Metern und erhebt sich etwa 63 Meter über die darunter liegende Landschaft.
Der Bau des Viadukts begann in den 1880er Jahren unter der Leitung von Ingenieur Léon Boyer, um die Eisenbahnlinie durch das schwierige Berggelände der Lozère zu ermöglichen. Das Bauwerk wurde in der Mitte der 1880er Jahre fertiggestellt und nahm seinen Platz in der Verkehrsgeschichte der Region ein.
Die Struktur stellt eine bedeutende Leistung der französischen Eisenbahningenieurkunst dar und verbindet die Strecke Béziers-Neussargues durch das Lozère-Gebiet.
Das Viadukt befindet sich in abgelegener Berglandschaft und ist am besten von Straßen aus sichtbar, die das Tal durchqueren. Der Zugang ist begrenzt, da es sich um eine aktive Eisenbahnbrücke handelt und Besucher von Oben auf bestimmten Wegen schauen können.
Das Bauwerk zeigt eine charakteristische rosa Färbung seiner Steinflächen, die durch die natürliche Zusammensetzung des lokalen Steins entsteht. Diese Farbgebung macht das Viadukt beim Durchreisen durch die Landschaft besonders erkennbar.
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