Mosquée de Fréjus, Moderne Moschee in Fréjus, Frankreich
Die Moschee von Fréjus ist ein modernes Gebäude mit zwei Etagen und getrennten Gebetsräumen für Männer und Frauen. Das Gebäude verfügt über Waschräume, Verwaltungsbüros und Grünflächen rund um das Gelände.
1930 wurde die Moschee Missiri im Militärlager Caïs für die Kolonialtruppen errichtet; sie steht als Monument historique unter Denkmalschutz und dient nicht mehr als Gebetsort. 2010 forderten Muslime im Zuge der Sanierung des Viertels Gabelle eine Moschee, nachdem sie in umgebauten Garagen gebetet hatten. Am 19. August 2013 erhielt der Verein Al-Fath die Baugenehmigung, am 10. Januar 2014 begannen die Arbeiten, und am 20. Januar 2016 wurde die Moschee eröffnet, nachdem der Conseil d'État den Bürgermeister zur Genehmigung verpflichtet hatte.
Die Moschee dient als zentraler Treffpunkt für 650 Gläubige und bietet Arabischkurse und religiöse Bildung durch den Verein El Fath.
Das Gebäude befindet sich im Stadtteil Gabelle und ist über die lokalen Straßen zugänglich. Besucher sollten sich bewusst sein, dass es sich um einen Ort der Andacht handelt und dementsprechend Respekt gegenüber den Nutzern angebracht ist.
Am 10. November 2015 verpflichtete der Conseil d'État Bürgermeister David Rachline, die Eröffnung binnen acht Tagen zu genehmigen, bei einem Zwangsgeld von 500 Euro pro Tag Verzug. Am 26. Februar 2016 verurteilte das Strafgericht von Draguignan den Verein El Fath wegen Unregelmäßigkeiten der Baugenehmigung zu 60.000 Euro Geldstrafe, ohne den Abriss anzuordnen.
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