Dolmen du Trou à Morts, Neolithische Grabstätte in Parmain, Frankreich.
Das Dolmen du Trou à Morts ist eine unterirdische Grabkammer aus der Jungsteinzeit in Parmain mit Steinen und mehreren Räumen. Die Anlage verfügt über einen Zugang und innere Wände, die sorgfältig aus Feldsteinen errichtet wurden.
Die Anlage stammt aus der Jungsteinzeit und wurde erst um 1850 wiederentdeckt, als bei der Grabung Knochen und Werkzeuge gefunden wurden. Diese Funde belegen, dass der Ort lange Zeit für Bestattungen genutzt wurde.
Das Grab zeigt, wie Menschen der Jungsteinzeit ihre Toten ehrten und welche Bedeutung gemeinschaftliche Bestattungsplätze hatten. Die Struktur mit ihren Steinkammern spiegelt damalige Glaubenssysteme und soziale Praktiken wider.
Der Ort liegt auf einem Hügel mit Blick auf die umliegenden Täler und ist zu Fuß erreichbar. Besucher sollten beachten, dass die Eingänge niedrig sind und man sich bücken muss, um hineinzugehen.
Innen hat der Raum unterschiedliche Höhen - an manchen Stellen kann man aufrecht stehen, an anderen muss man sich ducken. Die Wände zeigen noch heute sorgfältig angebrachte Sitzbänke aus Stein, die möglicherweise für Rituale oder Zeremonien dienten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.