Musée Dom-Robert et de la tapisserie du XXe siècle, Wandteppichmuseum in Sorèze, Frankreich.
Das Musée Dom-Robert et de la tapisserie du XXe siècle nimmt 1.500 m² in einem Flügel der ehemaligen Abteischule von Sorèze ein, den die Architektin Susanna Ferrini vom italienischen Büro n!studio nach einem 2012 ausgeschriebenen Wettbewerb umbaute. Die Fassade aus goldbeigem Werkstein hat einen Dreiecksgiebel mit Zahnschnitt, zwei Reihen hoher Sprossenfenster und einen rundbogigen Eingang mit roten Doppeltüren. Drinnen steht ein hölzerner Webstuhl mit grün-weiß-dunklem Gewebe neben einer Vitrine mit Glasplatte.
Das Museum wurde am 11. April 2015 in einem Flügel der ehemaligen Abteischule von Sorèze eröffnet, den die Architektin Susanna Ferrini vom italienischen Büro n!studio nach einem 2012 ausgeschriebenen Wettbewerb umbaute. Der Bestand stammt aus der Hinterlegung der Abtei En Calcat in Dourgne, die aus dem Nachlass der Werkstatt Goubely in Aubusson hervorging. Dom Robert (1907-1997) war dort Benediktinermönch; zwei Drittel der über hundert Tapisserien sind von ihm, der Rest von anderen, von Suzanne Goubely gewebten Künstlern.
Die Teppiche Dom Roberts zeigen Tiere und Pflanzen der Montagne Noire nach Art der mittelalterlichen Millefleurs. Gewebt wurden sie in der Werkstatt von Suzanne Goubely in Aubusson, deren Nachlass, Zeichnungen und Kartons aus der Abtei En Calcat ins Museum kamen. Ein technischer Bereich erklärt die Herstellung eines Teppichs, und eine Wand mit hängenden Wollmustern zeigt die Farbpalette des Webers.
Das Museum erstreckt sich über 1500 m² in einem Flügel der ehemaligen Abteischule, den die Architektin Susanna Ferrini vom italienischen Büro n!studio nach einem 2012 ausgeschriebenen Wettbewerb renovierte. Die Sammlungen werden im Dreijahresrhythmus gezeigt: Auf „Chevaux, mouvement, couleurs“ (2021–2023) folgte „Prairies animées“ (2024–2026). Der Rundgang umfasst fünf nummerierte Abschnitte, von „Un homme – Un paysage – Une œuvre“ bis zu Aspekten der Tapisserie des 20. Jahrhunderts.
Die Sammlung wuchs durch Schenkungen: Rund sechzig Werke von Pierre Sulmon (1932–1997) kamen 2020 von seiner Frau, 2022 folgte eine größere Schenkung von Yves Millecamps (geb. 1930) mit Tapisserien, Kartons und Gouachemodellen.
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