Oppidum du Fossé des Pandours, Keltische Ausgrabungsstätte am Col de Saverne, Frankreich
Das Oppidum du Fossé des Pandours ist eine keltische Befestigungssiedlung, die sich über drei Hügel nahe Saverne erstreckt und von massiven Erdwällen geschützt wurde. Die Anlage war dicht besiedelt und umfasste verschiedene Bereiche für Wohnung, Handwerk und Verwaltung.
Die Siedlung entstand in der späten Eisenzeit als bedeutsames keltisches Zentrum und war bis zur römischen Eroberung bewohnt. Nachdem die Römer die Region übernahmen, änderte sich die Funktion des Ortes grundlegend.
Der Ort war ein wichtiges Zentrum für keltische Handwerkskunst, wo Handwerker Schmuck und Werkzeuge herstellten, die man heute noch in Museen sieht. Die Funde zeigen, wie versiert die Bewohner in der Metallbearbeitung waren.
Besucher finden auf dem weitläufigen Gelände Wege und gekennzeichnete Bereiche, die es ermöglichen, die verschiedenen Siedlungsteile zu erkunden. Die beste Jahreszeit zum Besuch ist Frühling und Herbst, wenn das Terrain leicht zu Fuß zu begehen ist.
Die Befestigungsmauer wurde nach der Methode des murus gallicus gebaut, eine fortschrittliche Konstruktionstechnik, bei der Steinquader mit hölzernen Balken verbunden wurden. Dieses System machte die Mauer besonders widerstandsfähig gegen Angriffe und Belagerungswaffen.
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