Dolmen de la Ville Hamon, Neolithischer Dolmen in Erquy, Frankreich
Das Dolmen de la Ville Hamon ist ein Steingrab aus der Jungsteinzeit in Erquy, Bretagne, mit einer massiven rosa Sandstein-Deckplatte und mehreren aufrechten Steinen. Die Anlage besteht aus verschiedenen Kammern, die mit großen Findlingen konstruiert wurden und heute noch großenteils erhalten sind.
Das Grabmal entstand in der Jungsteinzeit und gehört zu einer Familie von Megalithbauten, die sich über die bretonische Küste verteilen. Die französische Regierung erkannte es 1980 als historisches Denkmal an und sicherte damit seinen Schutz für die Zukunft.
Der Ort trägt den Namen eines lokalen Bauern, dessen Familie das Land lange Zeit bewirtschaftete. Die rosa Sandsteine stammen aus den nahen Steinbrüchen von Erquy und zeigen, wie eng die Menschen dieser Region mit ihrem natürlichen Untergrund verbunden waren.
Der Ort liegt im Südosten von Erquy und ist über markierte Wege leicht zu erreichen, die kostenlos zugänglich sind. Der Standort befindet sich in der Nähe der Eurovéloroute EV4, was ihn zu einer praktischen Pause für Fahrradfahrer macht.
Das Denkmal enthält zwei separate Bestattungskammern, die auf der Nord- und Südseite angeordnet sind und beide noch ihre ursprünglichen Steine zeigen. Diese Doppelkammer-Anordnung ist bei bretonischen Dolmen eher selten und macht diesen Ort besonders wertvoll für die Archäologie.
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