Abtei Mègemont, Zisterzienserabtei in Chassagne, Frankreich.
Die Abbaye de Mègemont ist eine Zisterzienser-Abtei in einem Tal auf etwa 900 Metern Höhe gelegen. Sie verbindet ein Langschiff und Chor aus dem 13. Jahrhundert mit Klostergebäuden vom 18. Jahrhundert.
Die Abtei wurde 1206 von einem Grafen der Auvergne gegründet und beherbergte ursprünglich Nonnen. Sie wurde später an Montpeyroux angegliedert und während der Revolution von 1793 als Staatseigentum verkauft.
Die Klosteranlage zeigt typische Merkmale der Zisterzienser-Architektur, die man in den Gewölberäumen und Stuck-Verzierungen der Gebäude erkennt. Diese Gestaltungsweisen prägen bis heute das Erscheinungsbild des Ortes.
Der Zugang ist saisonal auf Donnerstag und Sonntag begrenzt. Es empfiehlt sich, während der wärmeren Jahreszeit zu besuchen und bequeme Schuhe zu tragen, da man die Anlage zu Fuß erkunden wird.
Die Abtei ist Unterzeichner der Europäischen Charta der Zisterzienser-Abteien und bewahrt ihre ursprüngliche Umgebung aus dem Mittelalter. Dieses Engagement macht sie zu einem seltenen Beispiel für Kontinuität in einer historischen Kulturlandschaft.
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