Église de la Nativité-de-la-Vierge de Glénic, Mittelalterliche Kirche in Glénic, Frankreich.
Die Église de la Nativité-de-la-Vierge in Glénic ist eine mittelalterliche Kirche ohne Glockenturm, die romanische und gotische Architekturelemente verbindet. Der Innenraum besteht aus einem Kirchenschiff mit vier Gewölbejochten und einer fünfseitigen Apsis.
Das Bauwerk entstand zwischen dem späten 11. und frühen 12. Jahrhundert an der Stelle eines ehemaligen gallorömischen Tempels. Während des Hundertjährigen Krieges wurde die Kirche im 15. Jahrhundert befestigt.
Die Wandmalereien im Inneren stammen aus dem 15. Jahrhundert und zeigen biblische Szenen wie den Sündenfall von Adam und Eva. Sie wurden erst 1973 wiederentdeckt und sind heute noch sichtbar.
Das Gebäude kann besichtigt werden und zeigt 7. Jahrhundert Sarkophage, die im Inneren ausgestellt sind. Es wurde 1989 als historisches Denkmal eingestuft und veranstaltet regelmäßig Konzerte.
Eine gallorömische Inschriftenplatte wurde bei archäologischen Ausgrabungen entdeckt und befindet sich heute im Inneren der Kirche. Dieses Artefakt zeigt die lange Besiedlungsgeschichte des Ortes vor dem Bau des mittelalterlichen Gotteshauses.
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