Château du Fraisse, Schloss in Nouic, Frankreich
Das Château du Fraisse ist ein Schloss in der Region Nouvelle-Aquitaine mit Renaissance-Kern, der ein L-förmiges Grundriss und innenliegende Treppentürme aufweist. Die Struktur zeigt verzierte Türen mit polychromen Marmorelementen und repräsentiert eine Mischung aus verschiedenen Bauphasen über mehrere Jahrhunderte.
Das Schloss wurde während des Hundertjährigen Krieges zerstört und von James des Monstiers um 1450 wiederaufgebaut. Im 17. Jahrhundert wurde das zweite Geschoss entfernt, was die lange Anpassung der Struktur an wechselnde Bedürfnisse widerspiegelt.
Dieselbe Familie, zuerst „des Monstiers“, dann „des Monstiers Mérinville“, wohnt seit Beginn des 13. Jahrhunderts hier und bewohnte das Schloss noch 2020. Der Name Fraisse ist mit ihr über mehr als acht Jahrhunderte verbunden. Um 1890 ließen Jean des Monstiers Mérinville und seine zweite Frau Mary Gwendoline Byrd Caldwell, Erbin einer Industriellenfamilie aus Louisville, das Gebäude restaurieren.
Das Schloss ist in der Sommerzeit für Besichtigungen geöffnet; im Rest des Jahres bleibt es ein bewohntes Privatdenkmal. Das Gebäude liegt hinter einer Grasböschung und einem Wassergraben, der höhere Flügel springt rechts vor, am rechten Rand ist ein Gerüst sichtbar. Zum Gut gehört außerdem ein biologisch zertifizierter Betrieb für Gemüse und Feldfrüchte.
Dieselbe Familie, zunächst „des Monstiers“, dann „des Monstiers Mérinville“, bewohnt das Schloss seit Beginn des 13. Jahrhunderts, auch noch 2020. Die Familientradition berichtet, das ursprüngliche Wohngebäude sei im September 1356 am Vorabend der Schlacht von Poitiers von Truppen des Schwarzen Prinzen niedergebrannt worden.
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