Voie de Jules César, Römische Straße in Beauce la Romaine, Frankreich
Die Voie de Jules César ist eine römische Straße, die sich über große Entfernungen zwischen zwei wichtigen städtischen Zentren erstreckt und dabei durch mehrere historische Regionen verläuft. Der Straßenbelag an verschiedenen Stellen zeigt noch immer charakteristische römische Konstruktionstechniken mit sorgfältig angeordneten Steinen und Kies.
Die Straße stammt aus römischer Zeit und wurde vermutlich zur Unterstützung von Militärkampagnen und dem Handelsnetzwerk angelegt. Sie wurde 1978 offiziell als historisches Denkmal geschützt und erkannt, wodurch ihre bedeutende Rolle in der antiken Infrastruktur bestätigt wurde.
Die alte Straße trägt in Dokumenten der Abtei Saint-Laumer verschiedene Namen, die ihre Bedeutung als regionale Verbindung widerspiegeln. Einheimische nutzten diese Route über Jahrhunderte hinweg und verankerten sie damit in der lokalen Identität.
Die beste Gelegenheit, Spuren der ursprünglichen Straße zu sehen, ist an mehreren erhaltenen Abschnitten, wo römische Konstruktionstechniken deutlich sichtbar sind. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Untergrund uneben und teilweise überwachsen sein kann.
Der Weg war so hoch aufgeschüttet, dass er wie ein Damm wirkte und den Wasserlauf des nahe gelegenen Flusses beeinflusste. Diese Art der Konstruktion mit erhöhten Steinen und Kies zeigt, wie römische Ingenieure die Landschaft selbst veränderten, um ihre Straßen zu bauen.
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