Forges de Baudin, Industrieschmiede aus dem 19. Jahrhundert in Toulouse-le-Château und Sellières, Frankreich.
Die Schmieden von Baudin bilden ein großes Industriegelände mit Hochofen, Gießerei und verschiedenen Produktionsgebäuden aus Kalkstein. Diese Bauten stehen an den Ufern des Flusses La Brenne und zeigen, wie eine vollständige Metallfabrik früher aufgebaut war.
Die Schmieden wurden 1794 gegründet und entwickelten sich schnell zu einem wichtigen Produktionsort für Gusseisen in der Region. Nach dem Höhepunkt der Produktion im 19. Jahrhundert schloss die Fabrik 1959.
Die Kapelle in Neo-Gotik zeigt die Verbindung zwischen den Eigentümern der Schmieden und ihren Arbeitern. Sie wurde für die Menschen gebaut, die hier arbeiteten, und steht als Zeichen dieser Beziehung.
Das Gelände ist leicht zugänglich und bietet Raum zum Erkunden der verschiedenen Gebäude und Produktionsanlagen von außen. Besucher können die Struktur der Anlage verstehen, indem sie um die Gebäude herumgehen und die Nähe zum Fluss beobachten.
Das Gelände war einst ein ganzer Ort für sich selbst mit Häusern für die Arbeiter, einem Schloss des Meisters und den Werkstätten. Dieses System zeigt, wie die Industrie das tägliche Leben der Menschen prägte und alles an einem Ort zusammenbrachte.
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