Chapelle du Saint-Sang, Historische Kapelle im Bréquerecque-Viertel, Boulogne-sur-Mer, Frankreich.
Die Chapelle du Saint-Sang ist eine neugotische Kapelle, die 1859-1860 an der Avenue John-Kennedy errichtet wurde und wie ein großes Reliquiar gestaltet ist. Die Bildhauerarbeiten stammen vom Londoner Künstler W. Farmer, die Glasfenster von 1860 von C. Levêque. Im Inneren steht eine Nachbildung eines hölzernen Reliefs aus dem 17. Jahrhundert; das Original liegt in der Schatzkammer der Basilika Notre-Dame.
Gottfried von Bouillon sandte 1101 eine Reliquie des Heiligen Blutes aus Jerusalem an seine Mutter Ida von Boulogne, woran eine Kapelle über Jahre erinnerte. Die heutige Kapelle im neugotischen Stil wurde 1859–1860 erbaut. Die Reliquie, die König Philipp der Schöne 1308 zur Hochzeit seiner Tochter mit König Eduard II. von England schenkte, wurde 1912 in einen neuen Reliquienschrein gelegt und befindet sich seither in der Kapelle.
Die Kapelle verdankt ihren Namen der Reliquie des Heiligen Blutes, die Gottfried von Bouillon 1101 aus Jerusalem an seine Mutter Ida von Boulogne sandte. Die Reliquie wird hier in einem Reliquiar von 1912 aufbewahrt, während der Schrein von 1308, den König Philipp der Schöne zur Hochzeit seiner Tochter mit Eduard II. von England stiftete, heute in der Schatzkammer der Basilika Notre-Dame liegt. In der Kapelle steht eine Nachbildung des hölzernen Reliefs aus dem 17. Jahrhundert; der Legende nach trieb das Original, nachdem es während der Französischen Revolution ins Meer geworfen wurde, die Liane stromaufwärts zurück.
Die Kapelle liegt an der Avenue John-Kennedy 55 am rechten Ufer der Liane in Boulogne-sur-Mer. Sie ist als Monument historique eingetragen; der Zugang richtet sich nach Führungen und den Öffnungen zu den Tagen des Kulturerbes, was vor Ort zu erfragen ist. Die Reliquie befindet sich in der Kapelle, der Schrein von 1308 und das originale hölzerne Basrelief aus dem 17. Jahrhundert dagegen in der Basilika Notre-Dame.
Die Kapelle hat die Form eines großen Reliquiars. Die Reliquie kam 1101 an, von Jerusalem aus von Gottfried von Bouillon an seine Mutter Ida von Boulogne gesandt. Ein hölzernes Basrelief aus dem 17. Jahrhundert soll der Legende nach während der Französischen Revolution ins Meer geworfen worden und die Liane aufwärts bis ans Ufer getrieben sein; in der Kapelle steht eine Nachbildung, das Original liegt im Schatz der Basilika Notre-Dame.
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