Maison romaine, Historische Residenz in Épinal, Frankreich
Das Maison romaine ist ein 1892 errichtetes Wohnhaus aus Backstein und Stein in Épinal im neopompejanischen Stil. Ein von Backstein gerahmter Abschnitt der hellen Steinfassade trägt eine Loggia mit fünf Säulen über einem Rundbogen, und zwei Backsteinschornsteine mit Steinkappen stehen an den Dachrändern. Die Eingangshalle hat zwei überdachte Atrien und zwei Impluvien, zwei Löwenstatuen bewachen den Eingang.
1892 ließ Madame Leclerc-Morel, Erbin des Vermögens der Grands Moulins de Strasbourg, in Épinal ein Haus im pompejanischen Stil errichten; der Architekt Jean Boussard passte es an das Klima der Vogesen an. Verarmt erlebte die Bauherrin die Fertigstellung nicht. 1902 kaufte die Stadt das Gebäude für ihre Stadtbibliothek, die es von 1906 bis 2007 nutzte, zusammen mit den Boiserien des 18. Jahrhunderts aus der Abtei Moyenmoutier. Die Gesamtanlage wurde am 22. November 1990 als Monument historique eingetragen.
Die Wandmalereien im pompejanischen Stil und die beiden Löwenstatuen am Eingang sind die Details, auf die man achten sollte. Das Haus wurde 1892 von Madame Leclerc-Morel in Auftrag gegeben, Erbin des Vermögens der Grands Moulins de Strasbourg, die vor der Fertigstellung verarmte und das Projekt nie vollendet sah. Die Stadt kaufte den Bau 1902 und richtete darin von 1906 bis 2007 ihre Stadtbibliothek ein, zusammen mit dem Holzbildwerk des 18. Jahrhunderts aus der Abtei Moyenmoutier.
Das Haus steht in Épinal im Département Vosges in Lothringen und ist mit seinen Nebengebäuden, dem ehemaligen Wintergarten, den Einfriedungsmauern und den Gärten als Monument historique eingetragen. Den Eingang bewachen zwei Löwenstatuen auf niedrigen Sockeln; die Tür öffnet sich unter einem runden Steinbogen hinter Stufen mit eisernem Handlauf. Der Rosengarten im Stil des Jardin à la Française umfasst 3.000 Quadratmeter und mehr als 500 Rosensorten.
Die Stadt Épinal kaufte das Gebäude 1902, um dort ihre Stadtbibliothek unterzubringen; sie blieb bis 2007 und bewahrte die Boiserien des 18. Jahrhunderts aus der Abtei Moyenmoutier. Die gesamte Anlage – Villa, Nebengebäude, ehemaliger Wintergarten, Einfriedungsmauern und Gärten – wurde mit Erlass vom 22. November 1990 als Monument historique eingetragen.
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