Pierre du Diable, Prähistorischer Menhir in La Garnache, Frankreich
Der Pierre du Diable, auch Menhir de la Grande-Émonnière genannt, ist eine quadratische Steinplatte von 2,20 m Höhe und 2,30 m Breite, die 0,20 m in den Boden reicht und etwa 5 Tonnen wiegt. Seine verwitterte Fläche ist graugrün mit hellgrünen Flechten, mit Mulden und senkrechten Spalten, und dünne Ranken klettern an seiner rechten Seite empor.
Der Menhir wurde bereits 1864 von Abt Baudry erwähnt und 1907 wiederentdeckt. Nach seinem Umsturz wurde er im September 1933 von Marcel Baudouin (1860–1941) wieder aufgerichtet. Per Erlass vom 24. September 1934 wurde er als Monument historique eingestuft.
Eine alte Legende erzählt von einem Edelmann, der den Teufel herausforderte, ein Schloss vor Sonnenaufgang zu bauen, woraufhin der Teufel angeblich den letzten Stein an dieser Stelle fallen ließ. Die Geschichte verbindet diesen Ort mit lokalen Überlieferungen und dem Verständnis der Menschen für natürliche Steinformationen in der Region.
Der Menhir liegt südwestlich von La Garnache im Département Vendée. Er ist ein frei zugängliches Freiluftdenkmal, zu dem man zu Fuß gelangt; die Quellen nennen weder Parkplatz noch Öffnungszeiten oder Einrichtungen, daher ist ein kurzer Halt einzuplanen. Der Stein steckt 0,20 m im Boden, sodass seine 2,20 m Höhe nicht vollständig sichtbar sind.
Der Menhir wurde 1907 wiederentdeckt, obwohl Abt Baudry ihn bereits 1864 erwähnt hatte. Umgestürzt, wurde er im September 1933 von Marcel Baudouin (1860–1941) wieder aufgerichtet und am 24. September 1934 als Monument historique eingestuft. Der Quader ist 2,20 m hoch, 2,30 m breit, wiegt etwa 5 Tonnen und steckt 0,20 m im Boden.
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