Schloss Bierre, Schloss in Frankreich
Das Schloss von Bierre ist ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, das in Le Val-Larrey steht und von formalen Gärten mit Wasserspielen umgeben ist. Die Anlage umfasst ein Hauptgebäude mit zahlreichen Zimmern, Nebengebäude, Seen und etwa 43 Hektar Parkland.
Das Schloss wurde um 1740 von Marc-Antoine Chartraire de Montigny erbaut, einem Schatzmeister, der es als sein Landgut ausgestaltete. Im 19. Jahrhundert besaß es unter anderem der Wissenschaftler Gaspard Monge und später der General Heudelet, bis es 1946 unter Denkmalschutz gestellt wurde.
Das Schloss war lange Zeit ein wichtiger Ort für die lokale Gemeinschaft, wo Feste und Versammlungen stattfanden. Die formalen Gärten und Gebäude spiegeln wider, wie die Bewohner ihren Alltag und ihre Freizeit organisierten.
Die Anlage ist heute nicht täglich für Besucher geöffnet, kann aber bei besonderen Führungen oder Veranstaltungen besichtigt werden. Das weitläufige Gelände mit Wegen durch die Gärten ist gut zu erkunden, bietet aber begrenzte Einrichtungen.
Der Wissenschaftler Gaspard Monge, der die Polytechnische Schule mitbegründete, besaß das Schloss kurzzeitig nach 1808, verkaufte es aber nach zwei Jahren wieder. Seine Verbindung zum Anwesen verbindet die Geschichte mit der wissenschaftlichen Welt des 19. Jahrhunderts.
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