Château de Chèreperrine, Französisches Kulturerbeschloss in Origny-le-Roux, Frankreich
Das Château de Chèreperrine ist ein Schloss in Origny-le-Roux mit zwei parallelen Nebengebäuden, wobei der östliche Teil Personalquartiere und eine Kapelle enthält. Der westliche Bereich beherbergt Ställe und Kutschenhaus, während trockene Gräben einen Ehrenhof umgeben.
Das Schloss wurde 1704 erbaut und stand an der Stelle einer Festung aus dem 15. Jahrhundert, die eine dem heiligen Georg gewidmete Kapelle enthielt. Ein Feuer im Jahr 1924 verursachte erhebliche Zerstörungen, hinterließ aber bedeutende Teile des Bauwerks erhalten.
Im Erdgeschoss befindet sich ein vollständig erhaltener Salon, der von Nicolas Heurtaut gestaltet wurde und Wandpaneele sowie bemalte Türoberkanten aus dem späten 18. Jahrhundert zeigt. Diese Räume geben Einblick in die künstlerischen Vorlieben des Adels dieser Zeit.
Der Besuch erfordert Aufmerksamkeit für die unterschiedlichen Bereiche des Anwesens, da sich Personal- und Kapellenbereich deutlich vom Stallbereich unterscheiden. Die trockenen Gräben und der Ehrenhof bilden die Außenstruktur, die beim Erkunden hilfreich zur Orientierung ist.
Während des Zweiten Weltkriegs diente das Anwesen als temporäres Lager für wertvollen Kunstsammlungen aus der Region. Diese Funktion als Schutzort für Kunstwerke vor möglicher deutscher Besetzung 1939 ist ein oft übersehener Aspekt seiner Geschichte.
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