Prieuré du Val Saint-Benoît, Mittelalterliches Priorat im Tal von Burgund, Frankreich.
Das Prieuré du Val Saint-Benoît ist ein Kloster in einem dichten Wald unweit von Épinac mit einer schlichten Kirche und einer gotischen Kapelle namens Les Loges. Die Anlage erstreckt sich über mehrere verbundene Gebäude, die um einen ruhigen Innenhof angeordnet sind.
Das Kloster wurde 1237 von Gautier de Sully gegründet, der ein Gelübde gegenüber der Jungfrau Maria ablegte. Es funktionierte über 400 Jahre bis zu seiner Aufhebung 1705.
Die Gemeinschaft von Betlehem hat den Ort seit 1982 mit neuer geistlicher Bedeutung erfüllt und prägt das tägliche Leben durch Gebet und Besinnung. Besucher können diesen kontinuierlichen spirituellen Rhythmus in der Stille der Anlage spüren.
Das Kloster liegt etwa zehn Kilometer südlich von Autun und ist nur über Waldwege erreichbar, die ein gewisses Maß an Aktivität erfordern. Besuch ist nur mit vorheriger Anmeldung für Führungen möglich.
Die Anlage beherbergt fünfzehn moderne Eremitagen, die neben den alten Gebäuden stehen und das Kloster in zwei Epochen teilen. Diese Hermitage-Häuser zeigen, wie das Gelände im Laufe der Zeit erneuert wurde, ohne seine Geschichte zu verleugnen.
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