Schloss Menou, Schloss aus dem 17. Jahrhundert in Menou, Frankreich.
Das Château de Menou ist ein französisches Schloss aus dem 17. Jahrhundert mit einem zentralen Pavillon, der von einem Glockenturm gekrönt wird, und zwei quadratischen Pavillons auf beiden Seiten des Hauptgebäudes. Die Anlage wird von französischen Gärten umgeben, die durch ein Tor mit dem Wappenschild der Familie Menou-Damas zugänglich sind.
Der Architekt Barthélemy Le Blanc erbaute das Schloss zwischen 1672 und 1684 für Colonel François de Menou auf den Grundmauern des Schlosses Nanvignes. Nach Schäden durch die deutsche Besatzung im 20. Jahrhundert wurden umfangreiche Renovierungen durchgeführt, um die Anlage wiederherzustellen.
Der Name des Schlosses verbindet die Familie Menou mit der Geschichte des Ortes. Besucher können die ehemalige Gerichtsbarkeit in den Gebäuden des Hofes erkennen, die zeigen, wie dieser Ort einst als Verwaltungszentrum der Umgebung funktionierte.
Das Schloss ist von außen leicht zugänglich und die Gärten sind in der Regel fußläufig erreichbar. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Erkundung der Außenanlagen Zeit in Anspruch nimmt.
Die Anlage erhielt nach ihrer Wiederherstellung den lokalen Spitznamen 'Kleines Versailles' wegen ihrer Pracht. Dieser Begriff zeigt, wie sehr die vollständige Renovierung die örtliche Bevölkerung beeindruckt hat.
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