Chateau de Chatillon en Bazois, Mittelalterliche Burg in Châtillon-en-Bazois, Frankreich.
Das Schloss Châtillon-en-Bazois steht auf einem Felskegel in der Schleife des Flusses Aron und des Kanals Nivernais. Die Anlage aus hellem grauem und beigem Stein umfasst einen hohen quadratischen Turm mit steilem dunklem Dach und Spitze, einen höheren Mittelbau mit weiß gerahmten Fenstern und eine Hauptfassade mit dunklem Schieferdach, rundem Treppenturm und hohen Bogenfenstern. In einem zurückgesetzten Eingang sitzt ein vergittertes Bogenportal. Der Wehrturm, der Keller und unterirdische Räume aus dem 13. Jahrhundert sind noch sichtbar.
Das Schloss entwickelte sich vom 13. bis zum 17. Jahrhundert als Wehranlage mit mehreren Umbauphasen. Der ursprüngliche Verteidigungsturm wurde später in Wohnräume umgewandelt und behielt dabei wichtige architektonische Merkmale.
Die Gärten tragen das Label Jardin remarquable und wurden von dem Gartenarchitekten Paul de Lavenne de Choulot entworfen. Das Schloss ging durch namentlich bekannte Familien: die Herren von Châtillon-en-Bazois bis 1370, dann die Rochefort, Chandio, Pontailler, Béthune-Chabris und Pracomtal, seit 1972 die Familien Sribny und Moreau-Sribny.
Das Schloss steht auf einem Felsvorsprung in der Schleife der Aron und des Canal du Nivernais; Zugänge und Terrassen sind daher uneben. Der Wehrturm, der Keller und die unterirdischen Räume aus dem 13. Jahrhundert gehören zu den seit der Unterschutzstellung von 1989 geschützten Teilen. Der Park wurde von Paul de Lavenne de Choulot entworfen.
Ein Gang des Schlosses führte einst zur Krypta der Kirche von Alluy, einer Nachbargemeinde. Der Wehrturm, der Keller und unterirdische Räume aus dem 13. Jahrhundert sind noch zu sehen. Die aufeinanderfolgenden Besitzer sind belegt, von den Herren von Châtillon-en-Bazois bis 1370 bis zu den Familien Sribny und Moreau-Sribny im Jahr 1972.
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