Château de Grancey, Historisches Schloss in Grancey-le-Château-Neuvelle, Frankreich.
Das Château de Grancey liegt auf einem Felssporn am Südende von Grancey-le-Château-Neuvelle. Der Hauptbau aus dem 17. Jahrhundert erhebt sich über der westlichen Mauer, der Zugang führt durch ein zentrales Torturmgebäude mit großem hölzernem Doppeltor und einer noch betriebenen Zugbrücke. Torturm und Nebengebäude tragen glasierte Dachziegel in schwarzen und gelben Zickzackstreifen. Links erhebt sich die im 17. Jahrhundert wiedererrichtete Stiftskirche Saint-Jean-Baptiste mit hohem Turmhelm.
Ein Teil der Befestigungen geht auf das 11. Jahrhundert zurück, und der Abt Courtépée nimmt an, dass das Schloss 1193 von Ponce de Grancey, Connétable von Burgund, wieder aufgebaut wurde. 1433 belagerte nach der Plünderung der Abtei Theuley durch Guillaume de Châteauvillain ein burgundisches Heer unter Jean IV de Vergy das Schloss, das im August kapitulierte und geschleift wurde. Das heutige Schloss wurde im 17. Jahrhundert errichtet, und die Stiftskirche wurde im 19. Jahrhundert vom Architekten Sagot restauriert, die Glasfenster wurden 1880 eingesetzt.
Die Kapelle innerhalb der Mauern ist die Collégiale Saint-Jean-Baptiste, 1361 von Eudes de Grancey gegründet und 1365 von Papst Urban V. bestätigt. Im 17. Jahrhundert neu errichtet, wurde sie im 19. Jahrhundert vom Architekten Sagot restauriert; die Glasfenster stammen von 1880. Ihr Chor liegt in einem der Rundtürmchen der Ringmauer.
Die Burg liegt am Südende eines abgeschnittenen Sporns, vom Dorf durch einen trockenen, an beiden Enden ummauerten Graben getrennt. Die Zugbrücke des mittleren Torturms ist noch in Betrieb. Die im 17. Jahrhundert wiederaufgebaute Stiftskirche Saint-Jean-Baptiste birgt eine Krypta im Rundtürmchen der Ringmauer.
Die Zugbrücke des Torturms ist noch in Betrieb, und in der Fassade sind zwei Rillen ihrer Ketten erhalten. Der trockene Graben ist an beiden Enden durch Mauern geschlossen. Die Wirtschaftsgebäude tragen glasierte schwarze und gelbe Ziegel, die das vom Tor sichtbare Zickzackmuster aufnehmen.
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