Manoir du Grand Trémaudan, Herrenhaus in Combourg, Bretagne, Frankreich
Das Manoir du Grand Trémaudan ist ein Landsitz aus dem 17. Jahrhundert in Combourg, in der Bretagne, der unter Denkmalschutz steht. Das Hauptgebäude mit seinem spitzen Dach und einer Laterne an der Spitze ist von einer Kapelle, einem runden Taubenhaus und landwirtschaftlichen Nebengebäuden umgeben.
Das Hauptgebäude des Anwesens wurde um 1630 errichtet, wie eine Inschrift auf einer Dachgaube bezeugt, doch ein älterer Flügel aus dem 15. oder 16. Jahrhundert erinnert an einen früheren Bau auf diesem Grundstück. Im Jahr 2005 wurde das Ensemble als Denkmal eingestuft.
Das Manoir du Grand Trémaudan steht in einer Gegend, in der Landsitze dieser Art früher das Leben der örtlichen Adelsfamilien prägten. Das runde Taubenhaus auf dem Gelände ist ein sichtbares Zeichen dieses alten Landlebens, denn nur Adlige durften solche Bauten errichten.
Das Anwesen liegt südwestlich des Stadtzentrums von Combourg, in einer ruhigen ländlichen Umgebung, die einen Spaziergang um das Gelände ermöglicht. Da es sich um ein privates Gebäude handelt, empfiehlt es sich, vor einem Besuch die aktuellen Zugangsbedingungen zu prüfen.
Das Hauptgebäude wurde als unvollendet gebaut: Es sollte ursprünglich größer werden, doch der Bau wurde nie abgeschlossen, sodass es in gewisser Weise noch heute wie ein halbes Projekt wirkt. Die Innenaufteilung der Räume blieb seit dem 18. Jahrhundert nahezu unverändert, was in einem Gebäude dieser Art selten ist.
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