Château de l'Isle-Marie, Mittelalterliche Festung in Picauville, Frankreich.
Das Schloss von Isle-Marie ist eine Festung in Picauville an der Zusammenkunft der Flüsse Ouve und Merderet, mit kreisrunden Türmen und einem rechteckigen Hauptgebäude aus dem 17. Jahrhundert. Die Anlage umfasst neben dem Wohnbereich auch Nebengebäude und wird heute als Unterkunft mit mehreren Zimmern und Apartments genutzt.
Die erste Befestigung an diesem Ort war bereits 1026 unter dem Namen Holmur dokumentiert und diente als strategischer Punkt an einer alten mittelalterlichen Route. Später wurde das Gebäude im 17. Jahrhundert mit neuen Strukturen erweitert und erhielt seine heutige Form.
Der Name des Schlosses verweist auf seine Lage auf einer Insel zwischen zwei Flussläufen, was die Bedeutung des Wassers für seine Gründung zeigt. Besucher können heute noch die enge Verbindung zwischen dem Bauwerk und der umgebenden Flusslandschaft spüren.
Das Schloss kann von Besuchern betreten werden, da es als Unterkunftsanlage mit verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten geöffnet ist. Es ist ratsam, im Voraus zu informieren, wie man das Gelande erkundet, da es sich um eine private Liegenschaft handelt, die gleichzeitig funktioniert.
Die Befestigungen folgen einer fünfzackigen Sternform, die Vauban, dem berühmten französischen Ingenieur des 17. Jahrhunderts, zugeschrieben wird. Diese geometrische Gestaltung war eine innovative Verteidigungsmethode seiner Zeit.
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