Dolmen von Ménez-Liaven, Dolmen in Pluguffan, Bretagne, Frankreich
Das Dolmen de Ménez-Liaven ist ein megalithisches Grabmonument aus der Jungsteinzeit, das in der Gemeinde Pluguffan in der Bretagne, Finistère, liegt. Drei große Steinpfeiler tragen eine stark geneigte Deckplatte und bilden so eine einfache, aber feste Kammer.
Das Dolmen de Ménez-Liaven wurde vor schätzungsweise 4000 bis 6000 Jahren von neolithischen Gemeinschaften errichtet, die in der Bretagne lebten. Im Jahr 1922 wurde es offiziell als historisches Monument klassifiziert und steht seitdem unter staatlichem Schutz.
Der Name Ménez-Liaven stammt aus dem Bretonischen und bedeutet so viel wie 'Steinhügel' oder 'Ort des Steins'. Wer um das Bauwerk herumgeht, kann sehen, wie die drei Pfeiler die geneigte Deckplatte tragen, ohne jede Verzierung oder Inschrift.
Das Gelände rund um das Dolmen ist eingezäunt, sodass man die Steine nicht direkt berühren kann, aber die Kammer gut von allen Seiten sehen kann. Informationsschilder in der Nähe helfen dabei, die Bedeutung des Ortes zu verstehen, bevor man weiterwandert.
Die Deckplatte des Dolmens ist ungewöhnlich stark geneigt, was unter bretonischen Megalithen selten zu sehen ist und auf eine besondere Bauweise hindeutet. Obwohl die Kammer in der Vergangenheit untersucht wurde, ist nicht bekannt, was dort genau gefunden wurde.
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