Immeubles quai Richelieu, Historischer Wohnkomplex am Richelieu-Kai, Bordeaux, Frankreich
Die Immeubles Quai Richelieu sind mehrstöckige Wohngebäude an der Uferkante mit klassischen Fassaden aus Stein und regelmäßig angeordneten Fensterreihen. Die Gebäude bilden eine zusammenhängende Häuserfront zum Fluss Garonne hin und zeigen Merkmale der französischen Baukunst des 18. Jahrhunderts.
Die Gebäude entstanden im 18. Jahrhundert als Teil der urbanen Entwicklung Bordeaux' und spiegeln den wirtschaftlichen Wohlstand der Stadt während ihrer Blütezeit im Seehandel wider. Sie wurden 1951 unter Denkmalschutz gestellt und gelten seither als wichtiges Zeugnis der französischen Stadtarchitektur.
Diese Bauwerke repräsentieren die Entwicklung der französischen städtischen Wohnarchitektur und den wirtschaftlichen Erfolg des Bordeauxer Seehandels.
Die Häuser liegen direkt am Quai Richelieu neben der Rue de la Cour-des-Aides und sind von der Straße aus sichtbar. Die Gebäude befinden sich teilweise in Sanierung, daher ist es ratsam, die aktuelle Lage vor einem Besuch zu überprüfen.
Ein Teil des Gebäudekomplexes stürzte 2022 ein und verursachte die Evakuierung von Bewohnern. Diese Katastrophe führte zu umfangreichen Verstärkungsmaßnahmen an der Bausubstanz, die das Gebäude moderner vor Schäden schützen.
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