Musée national des Douanes, Zollmuseum in Bordeaux, Frankreich
Das Nationale Zollmuseum präsentiert historische Gegenstände wie Petroleumlampen, Zollmützen und Kunstwerke, die sich mit Handelsvorschriften und Grenzkontrollen befassen. Die Sammlung dokumentiert materielle Aspekte und künstlerische Perspektiven auf das Zollwesen über Jahrhunderte hinweg.
Das Museum dokumentiert die Verbindung zwischen maritimem Handel und Zollkontrolle durch Modelle historischer Schiffe wie der Aurore, eines bekannten Sklavenhandelsschiffes. Diese Ausstellung zeigt, wie das Zollwesen während der Kolonialzeit mit internationalen Handelspraktiken verflochten war.
Das Museum zeigt Werke des 18. Jahrhunderts, darunter 'Das Salzlagerhaus' und Gemälde von Claude Monet, die sich mit Handelszöllen und Grenzfragen auseinandersetzen. Diese Kunstwerke veranschaulichen, wie Künstler die wirtschaftlichen Regeln ihres Lebens wahrnahmen.
Das Museum durchläuft eine umfassende Renovierung durch die Szenografin Isabelle Fourcade und wird bis 2025 geschlossen bleiben. Besuchern wird empfohlen, den Eröffnungstermin zu überprüfen und sich informieren, da die überarbeiteten Ausstellungen interaktiver gestaltet werden sollen.
Das Museum betreibt ein Dokumentationszentrum, das Aufzeichnungen über Zolltätigkeiten seit der Antike sammelt und erhält. Diese Archive bieten Einblicke in die Entwicklung von Grenzkontrollen und Handelsvorschriften über mehr als zweitausend Jahre hinweg.
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