Musée national de la coopération franco-américaine, Museum in Frankreich
Das Musée national de la coopération franco-américaine ist ein Museum in Blérancourt, das sich der gemeinsamen Geschichte zwischen Frankreich und den USA widmet. Die Sammlung zeigt Dokumente, Kunstwerke und Objekte, die die Beziehungen zwischen beiden Ländern vom 18. Jahrhundert bis heute dokumentieren.
Anne Morgan gründete das Museum 1924 als Musée historique franco-américain in den erhaltenen Pavillons des Schlosses, in denen ab 1917 das CARD seinen Sitz hatte. Es ging an die Gemeinde über, wurde 1929 Staatseigentum und den Musées nationaux übergeben; 1931 erhielt es den Namen Musée national de la Coopération franco-américaine. 1940 wurden die Sammlungen nach Fougères-sur-Bièvre ausgelagert, 1945 wurde das Schloss verwüstet.
Das Museum nutzt das erhaltene Tor und die beiden Pavillons des Schlosses, die seit den Arbeiten 2006–2017 durch einen modernen Verbindungsbau verknüpft sind; die beiden historischen Pavillons sind als monuments historiques eingestuft. Der Park, jardins du Nouveau Monde genannt, umgibt die Gebäude. Nach der Renovierung durch die Architekten Yves Lion und Alan Levitt wurde der Ort am 17. September 2011 wiedereröffnet.
Die beiden erhaltenen Pavillons aus dem 17. Jahrhundert wurden erst in den 2010er Jahren verbunden: Ein zwischen 2006 und 2017 errichteter Erweiterungsbau verknüpft heute den Nordbau des Museums (1928–1930) mit dem südlichen „pavillon des volontaires“ (1938). Der Park heißt jardins du Nouveau Monde.
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