Tombe de Warcq, Römische archäologische Stätte in den Ardennen, Frankreich
Die Tombe von Warcq ist eine römische archäologische Stätte in den Ardennen mit gut erhaltenen Thermalbädern, die mehrere Kammern umfassen, darunter Räume für kaltes und warmes Wasser sowie einen Heizbereich. Die Badeanlagen zeigen noch heute ursprüngliche Steinböden und das alte Heizsystem unter den Fußböden, während die erhaltenen Mauern eine Höhe von etwa 1,80 Meter erreichen.
Die Stätte wurde während des Baus der Autobahn A304 zwischen 2012 und 2017 ausgegraben und enthüllte Überreste aus der römischen Zeit, die in dieser Region bis dahin unbekannt waren. Neben den Badeanlagen wurden auch Eisengeräte gefunden, die zeigen, wie die Bewohner Landwirtschaft betrieben.
An dieser Stätte wurden Eisenteile gefunden, die Hinweise auf fortschrittliche Erntetechniken geben, die während der römischen Zeit von der lokalen Bevölkerung verwendet wurden. Diese Funde zeigen die handwerklichen Fähigkeiten und das praktische Wissen der Menschen, die hier lebten.
Die Reste der Badeanlagen sind an Ort und Stelle erhalten und können besichtigt werden, wobei die alten Strukturen deutlich sichtbar sind. Besuchende sollten gutes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und die Ausgrabungsfläche teilweise im Freien liegt.
Unter den Funden befinden sich seltene Eisenteile einer Gaulischen Schneidemaschine, die in antiken römischen Texten erwähnt wird und nur an wenigen Orten archäologisch nachgewiesen wurde. Dieser Nachweis macht die Stätte zu einem wichtigen Zeugnis für technologische Entwicklungen in dieser Zeit.
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