Grand Montarnu, Berggipfel im Morvan, Frankreich
Grand Montarnu ist ein Berg in der Morvan-Region mit einer Höhe von 857 Metern und bildet damit die höchste Erhebung des Départements Nièvre. Die forested landscape mit ihren zwei unterschiedlichen Waldzonen erstreckt sich über die Hänge dieses Berges.
Der Berg war im 19. Jahrhundert Schauplatz von Bergbauaktivitäten, als Pyrit in den Wäldern abgebaut wurde und Spuren dieser alten Minen heute noch sichtbar sind. Diese industrielle Phase prägte das Gebiet und hinterließ bleibende Zeichen in der Landschaft.
Das Gebiet wird von zwei unterschiedlichen Waldtypen geprägt: Der Grand Montarnu-Wald an der Ostseite und der Petit Montarnu-Wald an der Westseite. Diese Wälder bilden je eigene Ökosysteme mit unterschiedlichen Baumbeständen und Lebensräumen.
Von Arleuf aus führen markierte Wanderwege hinauf zur Spitze und durchqueren die waldreiche Morvan-Landschaft mit guter Orientierung. Der Weg ist gut ausgeschildert, was die Wanderung auch für weniger erfahrene Wanderer sicher macht.
Auf der Spitze befindet sich ein Moor, das die Quelle des Flusses La Cure bildet und dem gesamten Morvan-Gebirge ökologische Vielfalt bringt. Dieses kleine Feuchtgebiet ist überraschend wichtig für das Wassersystem der gesamten Region.
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