Oppidum de Châteaumeillant
Das Oppidum von Châteaumeillant ist eine antike keltische Befestigung aus der Zeit um 250 v. Chr. auf einem Plateau zwischen zwei Flüssen. Die Anlage bedeckt etwa 25 Hektar und wird von gallo-römischen Steinmauern begrenzt, die noch heute teilweise sichtbar sind und den einstigen Schutz der Siedlung zeigen.
Die Siedlung wurde um 250 v. Chr. von keltischen Bituriges-Cubès gegründet und war zunächst ein florierendes Handelszentrum. Ein großes Feuer im 2. Jahrhundert v. Chr. zerstörte die Stadt, worauf sie wiederaufgebaut wurde und ihre Bedeutung als Verbindungspunkt zwischen den Straßen von Poitiers nach Lyon bewahrte.
Der Name Mediolanum bedeutet "Mitte der Ebene" und verweist auf die strategische Lage zwischen zwei parallelen Flüssen. Die Siedlung war ein wichtiges Handelszentrum, in dem italische Weine über große Amphoren verkauft wurden, die Spuren eines intensiven wirtschaftlichen Austauschs zwischen Regionen hinterlassen haben.
Das Gelände ist leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, mit markierten Wegen zwischen 5 und 10 Kilometern Länge rund um die alte Stadt. Die Gegend bietet verschiedene Landschaften mit Feldern und kleinen Wäldern, was es einfach macht, den Ort in eigenem Tempo zu erkunden.
Eine große Amphore mit silbern eingesetzten Augen wurde zusammen mit einer bronzenen Löwenskulptur aus einem alten Brunnen geborgen. Diese seltenen Funde aus dem Jahr 2012 zeigen die künstlerische Fähigkeit und die wertvollen Gegenstände, die einst in dieser wohlhabenden Ansiedlung vorhanden waren.
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