Dolmen de la Briande
Das Dolmen de la Briande ist eine Steinstruktur in Ramatuelle etwa 300 Meter vom Meer entfernt, mit einer rechteckigen Grabkammer aus Granitplatten und Gneissteinen, die mit Trockenmauerwerk zusammengehalten werden. Der Boden war ursprünglich mit Steinen vom Meer bedeckt, und bei Ausgrabungen 1935 wurden kleine Steinkisten, Pfeilspitzen aus Feuerstein und Schmuckstücke aus Quarz gefunden.
Das Dolmen wurde von antiken Bevölkerungsgruppen erbaut, die in dieser Region lebten und es als Begräbnisstätte und rituellen Ort nutzten. Die archäologische Untersuchung durch Oscar Rappaz 1935 brachte Hinweise auf die Bestattungspraktiken und täglichen Aktivitäten seiner Erbauer ans Licht.
Der Ort ist leicht zu Fuß vom Escalet-Strand aus über einen gekennzeichneten Küstenweg erreichbar, der etwa 500 Meter dauert und keine besonderen Schwierigkeiten bietet. Der Eintritt ist kostenlos, es gibt keine Einrichtungen vor Ort, daher sollte man bequeme Schuhe, Wasser und bei Sonnenschein einen Hut mitbringen.
Die Kammer war ursprünglich mit Meeressteinen gepflastert, was auf die Bedeutung des Meeres für die antiken Bewohner hindeutet. Der südlichste Dolmen des Var-Départements steht etwa 300 Meter vom Meer entfernt und verbindet so Begräbniskultur mit der Küstenlandschaft.
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