Château de Crécy, Klassizistisches Schloss in Crécy-Couvé, Frankreich
Das Schloss Crécy war ein französisches Schloss im klassischen Stil, das ab etwa 1726 der Architekt Nicolas-Antoine Perrard für Louis-Alexandre Verjus anstelle eines alten feudalen Wohnhauses mit dickem Bergfried über dem Tal der Blaise errichtete. Seine Terrasse blickte auf das Tal; nach der Revolution zerstört, steht heute nichts mehr davon.
Um 1726 ließ Louis-Alexandre Verjus das alte Familienschloss abreißen, und der Architekt Nicolas-Antoine Perrard errichtete ein neues Schloss, dessen Terrasse das Tal der Blaise überblickte. Die Kosten zwangen Verjus, das Gut am 21. Mai 1746 an Madame de Pompadour zu verkaufen. Sie veräußerte es am 21. September 1757 für 1.750.000 Livres an den Herzog von Penthièvre. Das Schloss wurde nach der Revolution zerstört.
Madame de Pompadour gab vier Tafeln nach Kartons von François Boucher in Auftrag, und zwischen 1761 und 1769 bestellte der Herzog von Penthièvre acht weitere bei Alexis Peyrotte und dessen Sohn. Das Schloss versammelte zudem die von der Marquise geschätzten Künstler. Der Name Crécy-Couvé entstand erst 1782 und verband den des Schlosses mit dem der Pfarrgemeinde im Tal, Couvé.
Das Schloss existiert nicht mehr: Es wurde nach der Revolution zerstört, am Standort 11 km südwestlich von Dreux im Département Eure-et-Loir gibt es kein Gebäude zu besichtigen. Der Ort, bis zum Aufkommen des Namens Crécy-Couvé im Jahr 1782 Pfarrei Couvé, liegt im Tal der Blaise unterhalb der einstigen Terrasse.
Das Schloss wurde nach der Revolution zerstört; die Quellen bestätigen nicht, dass La Rôtisserie erhalten ist. Belegt sind die Terrasse über dem Blaise-Tal, die angeblich 100.000 Écus gekostet hat, und die Holzwände, mit denen der Herzog von Penthièvre die Zahl der Gästezimmer für seine Jagdgesellschaften vervielfachte.
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