Kreuz von Saarburg, Wegekreuz in Buhl-Lorraine, Frankreich.
Das Kreuz von Saarburg ist ein Wegkreuz in Buhl-Lorraine, bestehend aus einem Steinsockel und einer steinernen Christusfigur; der Holzbalken wurde 1914 zerstört. Die bronzefarbene Figur mit drapiertem Lendentuch und übereinanderliegenden Füßen steht aufrecht auf einem rauen Steinblock. Im Sockel befindet sich zudem eine Statue der Immakulata.
Das Kreuz wurde 1875 von Nicolaus und Margarete Schiwi geb. Fillinger aus Buhl gestiftet, wie die Sockelinschrift belegt. Am 20. August 1914 riss während der Schlacht bei Saarburg eine Granate das Holzkreuz weg; nur die steinerne Christusfigur blieb auf dem Sockel stehen. Das Monument blieb in diesem Zustand ohne Kreuz erhalten, neben ihm wurde später ein Gedenkstein aufgestellt.
Als „Kreuz von Saarburg“ wurde das Denkmal nach 1914 bekannt; sein Motiv verbreitete sich auf Postkarten, Drucken und Andachtsbildchen. Da bei Saarburg vornehmlich bayerische Truppen kämpften, wurde es auf Fahnen von Kriegervereinen gestickt, etwa auf die des Vereins in Mühlheim an der Eis, heute in Grünstadt. Der lothringische Dichter August Schmidlin verfasste einen Liedtext in Deutsch und Französisch, singbar nach „O Haupt voll Blut und Wunden“.
Das Kreuz befindet sich an einer Wegekreuzung in Buhl-Lorraine und ist vom Dorf aus leicht zu erreichen. Der Standort liegt auf einem offenen Gelände und ist unabhängig von Öffnungszeiten jederzeit zugänglich.
Die Steinfigur blieb auf ihrem Sockel stehen, nachdem das Holzkreuz am 20. August 1914 weggeschossen worden war; eine Metallstange auf der Rückseite stützte sie, wurde aber auf den meisten veröffentlichten Abbildungen wegretuschiert. Im Sockel steht zudem eine Statue der Immakulata.
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