Pont Napoléon, Straßenbrücke in Moissac, Frankreich
Die Brücke Napoléon überspannt 187 Meter den Fluss Tarn mit neun Bögen aus Backstein und Haustein, jeder etwa 20 Meter breit. Die Struktur trägt Fahrzeugverkehr auf der Departementsstraße D813 und führt auch eine Gasleitung.
Der Bau begann 1812 auf Ersuchen Napoleons I., wurde aber erst 1829 abgeschlossen. Die offizielle Einweihung fand 1852 durch Louis-Napoleon Bonaparte statt.
Nahe der Brücke stehen Häuser ehemaliger Müller aus dem 18. Jahrhundert, die an den alten Hafen erinnern, wo Lastkähne Getreide und Wein für den Atlantikhandel transportierten. Diese Gebäude zeigen noch heute die Spuren der Handelstätigkeit, die einst das Leben in Moissac prägte.
Die Brücke ist für Fahrzeuge und Fußgänger zugänglich und verbindet die Stadt auf beiden Seiten des Flusses. Von der Brücke aus hat man gute Aussichten auf den Fluss und die umliegenden Ufer.
Ein Waisenhaus in der Nähe der Brücke bot während des Krieges etwa 500 jüdischen Kindern Zuflucht, dank des Einsatzes der Familie Bouli. Dies machte den Ort zu einem stillen Zufluchtsort in schwierigen Zeiten.
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