Château de Monterminod, Mittelalterliche Burg in Saint-Alban-Leysse, Frankreich
Das Château de Monterminod ist ein Steinschloss, das auf einem Hügel über Weinbergen steht und defensive Mauern sowie einen Zentralturm aufweist, der auf alte burgundische Befestigungen aufgebaut ist. Das Anwesen bewirtschaftet etwa 9 Hektar Weinberge, die jährlich etwa 150 Hektoliter Wein produzieren.
Die erste schriftliche Erwähnung des Anwesens ist eine Urkunde, die Humbert aux Blanches Mains zwischen 1014 und 1042 unterzeichnete: Darin schenkte der Ritter Aymon de Pierre Forte den Weinberg Mont Erminod der Abtei von Cluny. Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert gehörte das Schloss der Adelsfamilie Crochet, die mit den Harveys verbunden war. Zwischen dem 15. und 20. Jahrhundert wechselte es mehrfach den Besitzer, bis 1955 der Weinhändler Joseph Girard es erwarb; seine Familie besitzt es bis heute.
Der Weinberg des Schlosses trägt den Namen Roussette de Monterminod und wird aus der seltenen Altesse-Traube hergestellt, die an steilen Hängen wächst. Die Arbeiter ernten die Trauben von Hand, da die Steilheit des Geländes Maschinen unmöglich macht.
Das Schloss liegt auf einem Hügel mit steilen Weinbergen ringsum, daher sollte man mit unebenem Gelände und anspruchsvollen Wegen rechnen. Die beste Zeit zum Besuch ist während der Erntezeit im Herbst, wenn man die Aktivität in den Weinbergen sehen kann.
Der Name Monterminod geht auf „Mont Erminod“ zurück, den Weinberg, der in einer von Humbert aux Blanches Mains zwischen 1014 und 1042 unterzeichneten Urkunde genannt wird, als der Ritter Aymon de Pierre Forte ihn der Abtei Cluny schenkte. Das Schloss diente danach als Relais einer SignalKette: Der Hauptturm von Chambéry alarmierte es, und es gab die Nachricht ins Maurienne-Tal weiter.
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