Église du Sacré-Cœur de Reims, Katholische Kirche im Stadtteil Clairmarais, Reims, Frankreich
Die Église du Sacré-Cœur de Reims ist eine Kirche aus Stahlbeton im Stadtteil Clairmarais, die zwischen 1956 und 1959 erbaut wurde. Das Gebäude hat einen 32 Meter hohen Glockenturm, der seitlich vom Kirchenschiff versetzt ist, und ein rechteckiges Hauptschiff mit Platz für etwa 900 Personen sowie ein Untergeschoss mit der Glaswerkstatt Simon-Marq.
Der Kardinal Luçon gründete die Pfarrei 1908 in einem Industriegebiet, wo zuvor mehrere kleine Kapellen bestanden. Das heutige Kirchengebäude wurde als Nachfolgebau errichtet und prägt seitdem das religiöse Leben im Stadtteil.
Die Kirche ist dem Heiligen Herz gewidmet und das Innere zeigt zwei beeindruckende Buntglasfenster von Charles Marq, die Christi fünf Wundmale darstellen. Diese Fenster verbinden sich direkt mit dem Thema der Heilig-Herz-Verehrung und prägen das Aussehen des Gebetsraums.
Der Zugang ist von außen leicht zu erkennen durch das farbenfrohe Wandgemälde von Hubert de Sainte Marie aus 1961 an der Fassade. Besucher sollten beachten, dass das Untergeschoss mit der Glaswerkstatt als separate Bereiche genutzt wird und möglicherweise nicht immer für Besichtigungen offen ist.
Das Kirchengebäude wurde 1961 von dem Künstler Hubert de Sainte Marie mit einem polychromen Wandgemälde versehen, das die schlichte Betonfassade in einen farbenfrohen Blickpunkt verwandelt. Dieses Kunstwerk macht die Kirche trotz ihrer modernen Materialität zu einem visuellen Highlight im Industrieviertel.
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